Gewohnt zynisch beschreibt Kracht Situationen, die einem in Asien begegnen können – und vor allem in Bangkok, wo er zeitweise mit seiner Begleiterin Frauke Finsterwalder in der ehemaligen jugoslawischen Botschaft gelebt hat. Unterhaltsam und böse.
Ein Missionar aus dem 19. Jahrhundert kommt nach Siam, kämpft und bittet um Evakuierung. Ein Jazzmusiker wird in den 1970er Jahren engagiert, um für Geister in einer Art Exorzismus zu spielen. Ein Überlebender früherer Studentenproteste verblutet auf der Straße. Ein plastischer Chirurg entwirft ein neues Gesicht für ein Mädchen, um ihr die Identität ihrer Wünsche zu verschaffen. Eine Frau wird gebeten, eine letzte Mahlzeit für einen verurteilten berüchtigten Mörder zuzubereiten. Kann sie eine so humane Tat für jemanden vollbringen, der so viel Leid verursacht hat? Der Roman springt zwischen Zeiten und Charakteren hin und her und landet schließlich in einem dauerhaft überfluteten Bangkok der Zukunft.
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