Buchempfehlungen
für Sankt Petersburg

Der Idiot

Fjodor Dostojewski
Als Fürst Myschkin nach langem Aufenthalt in einem Sanatorium auf der Rückfahrt nach Sankt Petersburg die Bekanntschaft des Kaufmanns Rogoshin macht, ahnt er nicht, wie schicksalhaft diese Begegnung für ihn sein soll.

Der Roman ist sehr old school, aber das bin ich auch. 1963 war ich das erste Mal in Sankt Petersburg, dann zum zweiten Mal 45 Jahre später, 2009. Der optische Unterschied war immens, die Fassaden waren bei meinem zweiten Besuch viel schöner und wahrscheinlich dem Stadtbild, das Lew Myschkin bei seiner Rückkehr erwartete, ähnlicher als zu dem der UdSSR. Manche Städte altern besser als andere; bei Sankt Petersburg (vormals Petrograd und Leningrad) bleibt der Blick auf das Wasser und die Weite, die Brücken und das Licht, und alles ist so zeitlos und unvergänglich wie Dostojewskis Sätze. 
 

Niki Pilić

Niki Pilić

Tennislegende

Anna Karenina

Leo Tolstoi
Anna Karenina ist neben Effi Briest und Madame Bovary die berühmteste Ehebrecherin der Weltliteratur. Glücklos mit einem hohen Beamten verheiratet, verfällt die bezaubernde, kluge und sanftmütige Anna dem jungen Offizier Graf Wronski. Eine leidenschaftliche Affäre, die sie weder vor ihrem Mann noch vor der Gesellschaft verheimlicht, nimmt in Moskau und Sankt Petersburg ihren Lauf.

Petersburg

Andrej Belyj
Modern und relevant: Der symbolistische Roman macht Sankt Petersburg zum Schlüssel zur Welt.

Erinnerungen eines Terroristen

Boris Wiktorowitsch Sawinkow
Die Partei der Sozialrevolutionäre trug durch zahlreiche Attentate und Hinrichtungen von Funktionsträgern der Monarchie wesentlich zum Aufbau der revolutionären Spannung bei, die schliesslich im Umsturz von 1917 mündete.

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